Insgesamt stehen ab Wintersemester 1999 nur mehr 8 Noten im Diplomprüfungszeugnis (vorher waren es noch 10), im Einzelnen sind das:
Für die Pflichtfächer: 4 Noten
Für alle 48 Wahlfächerstunden gemeinsam: 1 Note
Für alle freien Wahlfächer gemeinsam: 1 Note
Für die Diplomarbeit: 1 Note
Für die drei Prüfungsfächer zur Diplomprüfung: Nur mehr 1 Note (statt wie bisher 3 Noten)
Die Berechnung der Noten für Pflicht-, Wahl- und freie Wahlfächer funktioniert wie folgt: Die einzelnen Prüfungsnoten werden mit der jeweiligen Stundenzahl multipliziert, diese Zahlen werden für das jeweilige Prüfungsfach aufaddiert und durch die Gesamtstundenzahl aus diesem Fach dividiert. Danach wird gerundet, wobei *,50 die bessere und *,51 die schlechtere Note ist.
Ein Beispiel: Du hast die Prüfung ``Elektronik 1'' (insgesamt 4 Stunden) mit der Note 2, ``Elektronik 2'' (2 Stunden) mit der Note 3 und die Übung ``Elektronik, Labor T1'' (3 Stunden) mit der Note 1 bestanden. Die Gesamtnote für das Prüfungsfach ``Elektronik'' mit insgesamt 9 Stunden errechnet sich nun mit 4*2+2*3+3*1 zu 17/9=1,89. Somit steht im Zeugnis bei diesem Prüfungsfach ein ``Gut''.
Die Note der Diplomprüfung wird nach dem gleichen Schema aus den 3 Einzelnoten für die 3 Prüfungsfächer berechnet. Das Erlangen einer Auszeichnung wird dadurch möglicherweise etwas erschwert, die Änderung trägt aber zur Homogenisierung der Notengebung an der TU Graz bei.